Interior Design Ausstellung

Neue Möbel für neue räume – Foyos zu Gast in Zürich

Vier Tage im September in Zürich – keine schlechte Idee. Wir packten unsere sieben Sachen (und ein bisschen mehr) und machten uns auf den Weg in bisher unbekanntes Terrain. Die Schweiz und Foyos – das klang in unseren Ohren vielversprechend. Und das war es zum Glück auch. neue räume hat sich seit der ersten Auflage 2001 zur führenden Messe für die Interior- und Designbranche in der Schweiz entwickelt. In der 13. Auflage war Foyos nun mit dabei.

Deutlich wurde, dass Foyos einen wirklich neuen Ansatz in die Möbelbranche einbringt. Entsprechend intensiv und vielfältig waren die Gespräche mit Besucherinnen und Besuchern. Dabei ging es weniger um die Qualität der Möbel – die war offenbar, sichtbar, fühlbar. Von Interesse war vielmehr die Wertschätzung von Hobbys, handwerklichem Tun und der Kreativität im Alltag, die mit Foyos möglich wird.

Historischer Maschinenbau vs. moderne Möbel

Die Halle 550 in Zürich-Oerlikon ist von beeindruckender Schönheit. Die Maschinenbauhalle aus dem späten 19. Jahrhundert bietet einen würdigen Rahmen und spannenden Kontrast zu den Möbeln aus dem Jahr 2026 – runde Möbelformen treffen typische Industriearchitektur und moderne Leuchtenkonzepte harmonieren mit dem natürlichen Lichteinfall der Oberlichter. Durch die Großzügigkeit der Ausstellungsfläche überzeugte uns das Standkonzept mit hauptsächlich offenen Bereichen. Zugänglich verstehen wir uns und so sollte der Stand sein.

Echtes Produkterleben ist, wenn eine Besucherin über die Bench streicht und nur ein Wort findet: „Schön!“

Wie auch in Kopenhagen wurde die Foyos Ausstellungsfläche zur Bühne für lokale Artists. Mit Vorträgen, Workshops oder einer lebendigen Kunstinstallation wurde ihre Arbeit erlebbar und die Möbel in direkten Einsatz gezeigt.

Cee Double-U

Die Foyos-Fläche wurde sodann auch zur Bühne. Cee Double-U übernahm am Samstag für mehrere Stunden und verwandelte den Stand in ihr Schmuck-Atelier. Werkzeuge, Rohlinge, Modelle und eine Auswahl der Kollektion wurden aufgebaut und verarbeitet. Celine – Gründerin von Cee Double-U – füllte die Fläche mit Energie und Leidenschaft für ihre Kunst.

Sere Rivérs

Am Sonntag verwandelte Sere Rivérs Teile der Ausstellung in eine Kunstinstallation. Verhüllung gefolgt von Farbe setzte spektakulär in Szene, was sonst häufig im Verborgenen bleibt. Wir wurden Zeugen, wie Kunst entsteht. Der Prozess, die Zwischenschritte, die Interaktion mit den Gegebenheiten wurden offenbar. Eine großartige Darbietung und Erfahrung, die Sere dem Publikum bot.

Wie war's?

Es waren vier sehr intensive und positive Tage im sonnigen Zürich. Es wurde klar, dass sich Foyos zu Recht auf dieser Messe gezeigt hat. Und es wird immer deutlicher, dass der Wunsch zur Integration von kreativem Schaffen und Handwerk in den Lebensraum, sich immer weiter ausbreitet. Sogar ein Architekturwettbewerb im Rahmen der neue räume 26 setzte in mehreren Einreichungen hier Akzente.
Neu ist, dass Foyos diesen Wandel verstanden hat, umsetzt und auch in der Schweiz Möglichkeiten bietet.
neue räume eben.

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